Von der Antike bis zur Gegenwart

Stoizismus

Was will die stoische Philosophie? Obwohl Zenon der erste Stoiker war, wissen wir sehr wenig über ihn. Er begründete die stoische Schule um 300 v. Chr. in Athen und … das war’s auch schon.

Andere Stoiker sind bis heute bekannt. Musonius Rufus, Epiktet, aber vor allem Seneca und Marc Aurel, der Philosophenkaiser.

Stoisch zu sein bedeutet mehr, als im Angesicht des Sturms ruhig zu bleiben. Einige zentrale Lehrsätze fürs Leben sind:

- Lebe im Einklang mit der Natur. Du kannst nicht alle Ereignisse beeinflussen, sehr wohl aber deine Reaktionen darauf.

- Kenne deine Prinzipien und handle immer danach.

- Lass dich nicht durch Dinge aus der Bahn werfen, die nicht in deiner Macht stehen.

- Beuge dich nicht dem Gerede der Massen.

- Spiele dich nicht in den Vordergrund.

- Sei dir deines Todes bewusst – und mach dir dieses Bewusstsein im Leben zunutze.

Die stoische Philosophie entstammt einer Zeit des Umbruchs. Das macht sie für das moderne Leben so wertvoll.

Das 21. Jahrhundert überschlägt sich im Wandel. Der Standard von heute, ist morgen überholt.

Technologie und drohende Massen-Arbeitslosigkeit, die Umweltkrise, gesundheitliche Herausforderung, wahnsinnige Staatsoberhäupter, Informationsflut – wir leben in einer verrückten Zeit.

Und all das findet gleichzeitig und in Höchstgeschwindigkeit statt.